Seite wählen
Haus Donk in Vorst

Ein alter Adelssitz am Niederrhein

Geschichte

Haus Donk im Wandel der Zeit

Haus Donk wurde um 970 n . Chr. von den Franken auf einer Motte erbaut. Eine Motte ist ein kleiner Erdhügel, der durch den Aushub eines Burggrabens entsteht. Die ursprüngliche Burg war lediglich der Fachwerkturm auf der Westseite des Anwesens. Die damaligen Bewohner lebten auf der sogenannten Vorburg, einem Bauernhof. Nur bei unmittelbarer Gefahr zogen sich die Menschen in den Turm zurück, wo sie sich verteidigen konnten. Die Anlage wurde von zwei Burggräben geschützt, einer um den Turm und einer um die Vorburg. Die Verankerungen der Ziehbrücke am Fachwerkturm sind heute noch zu sehen.
In den folgenden Jahrhunderten erlebte der Rittersitz diverse Erweiterungen und Ausbauten, so u.a. ein um 1550 n. Chr. errichteter Renaissanceturm auf der Ostseite. Nach einem Brand um 1840 stand die Burg mehr als 100 Jahre als Ruine. Um 1973 wurde Haus Donk unter Mitarbeit der Landesregierung NRW wieder aufgebaut. Es wurden die beiden noch vorhandenen Türme rekonstruiert und mit einem Flachdachbau bewohnbar gemacht. Es handelt sich bei Haus Donk daher um eine sehr seltene und einzigartige architektonische Form. die den Wandel der Zeit auf beeindruckende Weise verdeutlicht. Der heutige Eigentümer unterzog Haus Donk im den1990er und 2020er Jahren umfangreichen Renovierungen und integrierte moderne Wohntechnik in den alten Bestand.

Haus Donk ist eines von insgesamt vier Herrenhäusern in Vorst. Der Fachwerkturm auf der Westseite ist die ehemalige Turmhügelburg, die ca. 970 n. Chr. von den Franken erbaut wurde und somit eine der ältesten Burganlagen in ganz Deutschland.

Haus Donk untersteht der Obhut des Landeskonservators NRW.

Informationen oder Anregungen?

Kontaktieren Sie uns!

LOS
‭+49 (0) 157 8033 27 06‬
Haus Donk 2, 47918 Tönisvorst / Vorst

Ihre Nachricht an uns...